Über mich

1962 in der Baden Württembergischen Landeshauptstadt das Licht der Welt erblickt.

Seit 2003 als technischer Lehrer im Fachbereich Fahrzeugtechnik tätig.

Verheiratet mit der besten Ehefrau von allen (den Ausdruck habe ich irgendwo geklaut - aber so ischs halt)

Wohnt in einem Häusle von 1880 auf der schwäbischen Alb.

 

 Sportschütze

Irgendwann einmal ging ich in Heroldstatt spazieren, und kam am Schützenhaus vorbei...

Von Neugier geplagt ging ich durch die Tür, wurde von den Altvorderen begutachtet und durfte mit der Luftpistole schießen! Dann fehlte irgendwann mal jemand in der "Großkaliber Mannschaft" - ich von großer und kräftiger Statur schien geeignet ein Großkaliber Gewehr festhalten zu können und so kam ich zu meiner Vorliebe mit alten Schätzchen auf die Jagd nach Ringen zu gehen. Die Anfänge waren schlichtweg fürchterlich! Manchmal stand mir eine Leihwaffe zur Verfügung meistens eher nicht. Der Erfolg ließ sich am Besten mit den Worten beschreiben "Wenigstens nicht Letzter geworden!"

Irgendwann durfte ich mir dann die erste eigene Waffe kaufen, der Rat der Ältesten hatte zuvor im Verein darüber abgestimmt, beraten und positiv beschlossen :-). Es war ein Schweden Mauser M96. Der Kauf wurde mir mit den Worten ans Herz gelegt "Wenn d´ ebbes treffa willsch no brausch an Schweda!". Mit der eigenen Waffe gings dann ordentlich voran und ich gewann 1998 in Zainingen meinen ersten Ersten Platz. Wie das passieren konnte ist mir bis heute ein Rätsel. Ich wurde an diesem Tag von Karl aus dem Bett geklingelt mit der Aufforderung nach Zainingen zum Pokalschießen mitzugehen - es passte überhaupt nicht, ich war gerade mal zwei Stunden im Bett und der Restalkohol von einer Geburtstagsfeier einer guten Bekannten schwappte immer noch durch die Adern und insbesondere durch meinen Kopf.

Die erste Serie ging gründlichst daneben aber auf den Pokalschießen kann man ja Nachkaufen! Also der zweite Versuch... Erster Schuß erster Treffer die 10 oben angekratzt! Und dann passierte es, irgendeine Macht lenkte auch die übrigen Schüsse immer an den Rand der 10, es sah aus wie perforiert! Kein einziger ordentlicher Zehner aber insgesamt 10 und damit 100 Ringe! Ich wusste nicht wie ich das hingekriegt hatte aber egal es war schlichtweg diese Motivation die aus einem Anfangserfolg entsteht, einen Erfolg den man immer wieder sucht und immer wieder erleben möchte. Nein es ist kein Alltag zu gewinnen, und es braucht auch immer Leute auf den folgenden Plätze, eine Funktion die man häufig selbst ausfüllt.

Ich habe da einen blöden Spruch "Ich gehe zum Schießen weil es mir Spaß macht - natürlich macht es noch mehr Spaß wenn man gewinnt!"

Irgendwann "langweilte" das aufgelegte Schießen und ich begann den freien Anschlag zu üben. Das war auch die Zeit in der ich immer mehr zum Bund Deutscher Sportschützen (BDS) "abwanderte". Die Sportordnung, die möglichen vielen Disziplinen insbesondere mit alten Armeegewehren, interessierten mich einfach mehr als die klassischen Matchdisziplinen.

Nach einigen Misserfolgen schließlich erreichte ich 2003 die erste Platzierung, 2. Platz, bei der Deutschen Meisterschaft vom BDS in Philippsburg, im Jahr darauf dann den ersten Titel als Deutscher Meister.

 

Ehrenamt

Die Meinung alles läuft von selbst ist grundsätzlich falsch. Es braucht immer irgendeinen Antrieb, am besten davon mehrere, damit eine Idee leben und insbesondere weiter leben kann.

Ich selbst dachte eigentlich niemals daran mich irgendwann mal in einem Verein ehrenamtlich zu engagieren, die anderen würden es schon richten und ich als Beitragszahler würde gelegentlich eben meinem Hobby nachgehen...

Diese Idee wurde im Jahr 2002 jäh gestört als vom Landessportleiter die Vereine aufgerufen wurden jemanden als Sportleiter Langwaffe im Bezirk Alb Bodensee vorzuschlagen - falls nicht würde die kommende Bezirksmeisterschaft eben nicht stattfinden! Mein Spartenleiter im Heimatverein sprach mich damals an "Du kennst Dich doch da ein wenig aus... wäre das nichts für Dich?". Eigentlich hatte ich damals außer von den Disziplinen die ich selber schoss null die Ahnung! Aber egal ich meldete mich beim Landessportleiter, und da sich sonst niemand aus dem gesamten Bezirk anbot wurde ich kommissarischer Sportleiter des Bezirks Alb Bodensee. 2003 leitete ich meine ersten Bezirksmeisterschaft, die Kommandos las ich vom Zettel ab. die Waffenkontrolle erledigte ich mit den Waffen der Schützen in der einen Hand und dem Sporthandbuch in der Anderen. Die Meisterschaft ging irgendwie über die Bühne und ich war eigentlich ganz zufrieden.

Aber Monsieur le Diable schläft nie! Der Bezirksvorstand entschloss sich 2003 aus privaten / beruflichen Gründen umzuziehen und konnte seine Funktion im Alb Bodensee Bezirk nicht mehr ausüben. Da sich schon im Vorjahr der neue Sportleiter Langwaffe nur schwer finden lies, war auch hinsichtlich des Vorstands die Personaldecke dünn um nicht zu sagen nicht vorhanden. Ein älterer Schütze sprach mich an, dass er das Amt übernehmen würde wenn ich eben die ganzen Sachen mit Computer und so erledigen würde...

Pauschal überschlagen hätte ich die Arbeit gehabt und ein anderer den Titel... Nein ich war nicht "geil" darauf mich Vorstand nennen zu dürfen, aber wenn ich schon den "ganza Dreck alloi hät macha dürfa", dann konnte ich auch gleich noch den Titel "mitnehmen" - Kurzum 2003 war ich auch Bezirksvorstand.

Ein paar Jährchen später meldete sich das Schicksal in Form von Glatteis... es schlug mich übel auf die Fresse oder genauer gesagt auf den Ellenbogen und das erhaltene Signal kam spürbar in der Schulter an. Ich verabschiedete mich in den Krankenstand und langweilte mich zu Haus. Da kam die Anfrage von unserem Landespräsi nicht unerwünscht ob ich als Lehrer nicht Lust hätte eine Power Point Präsentation für die Standaufsichtenunterweisung zu schreiben, und die Schulung dann auch selbst abzuhalten. Die erste Schulung mit knapp über 200 Zuhörer ging erfolgreich über die Bühne.

Der Platz des Landesausbildungsleiters war im Landesvorstand frei, und ich war nicht mehr nur Bezirksvorstand sondern füllte zum dritten Mal ein vorhandenes Vakuum aus.

Grundsätzlich bin ich kein Freund vom Ämterhäufung und durch den Ausbau der Disziplinen, dem Zuwachs an Starter bei der Bezirksmeisterschaft fühlte ich mich nicht in der Lage beide Ämter so auszufüllen wie es sich eben gehört. In Thomas fand ich meinen Nachfolger als Bezirksvorstand und auf der Bezirksversammlung 2011 legte ich mein Amt im Bezirk Alb Bodensee nieder.

Helmut unser Landespräsi war auch auf dieser Versammlung. Er meinte da ich jetzt nicht mehr den Bezirk leiten müsste hätte ich doch eigentlich wieder freie Kapazitäten und... der Bundesverband sucht einen neuen Bundesausbildungsleiter.

Also wenn jemand meine Adresse sucht - siehe Links, Homepage des Bundesverbands - Vorstand - Bundesausbildungsleiter. 

Presse

Rosswangen 2002
Erster Platz Pokalschießen in Roßwangen
2002_Rosswangen.pdf (948.07KB)
Rosswangen 2002
Erster Platz Pokalschießen in Roßwangen
2002_Rosswangen.pdf (948.07KB)


 

Schützenkreis Lichtenstein
Rundenwettkampf Großkaliber
2005_02_Schwaebische_Zeitung.pdf (446.15KB)
Schützenkreis Lichtenstein
Rundenwettkampf Großkaliber
2005_02_Schwaebische_Zeitung.pdf (446.15KB)

 

 

2005 Sportlerehrung
Schwäbische Zeitung
2005_07_Schwaebische_Zeitung.pdf (1.98MB)
2005 Sportlerehrung
Schwäbische Zeitung
2005_07_Schwaebische_Zeitung.pdf (1.98MB)

 

Sportlerehrung 2009
Schwäbische Zeitung
2009_06_Schwaebische_Zeitung.pdf (1.33MB)
Sportlerehrung 2009
Schwäbische Zeitung
2009_06_Schwaebische_Zeitung.pdf (1.33MB)

 

 

Vereinsehrung 2010
Schwäbische Zeitung
2010_02_Schwaebische_Zeitung.pdf (787.56KB)
Vereinsehrung 2010
Schwäbische Zeitung
2010_02_Schwaebische_Zeitung.pdf (787.56KB)
Landesmeisterschaft 2010
Heroldstatt Bote
2010_06_Heroldstatt_Bote.pdf (534.93KB)
Landesmeisterschaft 2010
Heroldstatt Bote
2010_06_Heroldstatt_Bote.pdf (534.93KB)
Ehrung Bürgermeister
Schwäbische Zeitung
2010_08_Schwäbische_ Zeitung.pdf (1.61MB)
Ehrung Bürgermeister
Schwäbische Zeitung
2010_08_Schwäbische_ Zeitung.pdf (1.61MB)


Bericht
Schwäbische Zeitung
2010_09_Schwäbische_ Zeitung.pdf (2.48MB)
Bericht
Schwäbische Zeitung
2010_09_Schwäbische_ Zeitung.pdf (2.48MB)